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Repression/Pyrotechnik

Nur nichts anbrennen lassen - von Gerd Dembowski

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Als der Sportroboter Rolf Töpperwien sich mal im Suff selbst angezündet hat, muss sein Kollege Johannes B. Kerner gut aufgepasst haben. Der Baptist eilte neulich aus der TV-Sendung „Hart aber fair“ und zündete mit einer Bengalfackel eine Puppe an. Kerner, der Burner – live! Das zeigte, wie schnell Kinder im Fußballstadion anbrennen können. Niemand erklärte, auch nicht am Abend danach bei „Menschen bei Maischberger“, dass die Zahl verletzter Stadionbesucher im Profifußball quasi gen null geht. Ob Kerner demnächst versucht, eine Bierbauchpuppe vatertagspräventiv totzubesaufen ist nicht bekannt. Ob er demnächst vom Motorrad auf Polizistendummies schießt, wahlweise an Pappwirten und Trachtendoubles demonstriert, wie gefährlich Schlägereien in Kneipen, beim Oktoberfest oder bei Schützenfesten sind, bleibt unklar. 

ProFans: Stellungnahme zur Pyrotechnik-Umfrage: Verwunderung über das Vorgehen von DFB und DFL

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BAFF dokumentiert die Erklärung von ProFans zur Pyroumfrage des DFB/der DFL. Unsere eigene Umfrage auf dieser Seite zeigt allerdings ein ganz anderes Ergebnis. Was wohl stimmt?

Hamburg, 12.01.2012.

Mit großer Verwunderung hat ProFans den Schritt seitens des Deutschen Fußball-Bundes und der Deutschen Fußball Liga zur Kenntnis genommen, wenige Tage vor dem Fankongress in Berlin die Ergebnisse einer durch tns-infratest durchgeführten, repräsentativen Umfrage zum Abbrennen von Pyrotechnik zu veröffentlichen. Mit den gewonnenen Ergebnissen sehen DFB und DFL die vor kurzem eingenommene, ablehnende Position einer Legalisierung von Pyrotechnik untermauert.

Erfolgreiche Aktionstage in Köln gegen Rechtsextremismus im Sport

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Sport hat in unseren heutigen Gesellschaft einen hohen Stellenwert. In einem Sportverein aktiv zu sein gehört bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsene n s eit Jahren zum Alltag, sie schätzen u.a. den Zusammenhalt und das Zugehörigkeitsgefühl. In zunehmendem Maße versuchen Rechtsextremisten, dies zu nutzen und den Sport als Plattform zur Verbreitung ihres rassistischen Gedankenguts zu missbrauchen. Sie agieren als Spiel füh rer , Trainer, Übungsleiter, Sponsor oder „engagieren“ sich in anderen Funktionen innerhalb des Vereins. Auch im Sport selbst und auf den Fantribünen kommt es immer wieder zu rechtsextremen und diskriminierenden Zwischenfällen. Um auf diese Entwicklung aufmerksam zu machen und um dagegen aktiv zu werden, fanden Ende Oktober in Köln Aktionstage „Gegen Rechtsextremismus im Sport“ statt.
Im Rahmen der FARE ACTION WEEK 2011, bei der europaweit vielfältige Veranstaltungen gegen Rassismus durchgeführt wurden (siehe www.farenet.org ), organisierte ein Kölner Arbeitsbündnis (Sozialpädagogisches Kölner Fanprojekt, FC-Ultrà-Fangruppe Coloniacs, BiBeriS – Bildung & Beratung im Sport) vom 19.-31. Oktober zum vierten Mal Aktionstage gegen Diskriminierung im Sport.

Aktuelle Fandebatte: Mehr Sachlichkeit, bitte! - PM von Pro Fans

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ProFans bestürzt über aktuelle Äußerungen von Offiziellen / Sachlichkeit bleibt auf der Strecke / Differenzierung notwendig / Verantwortung liegt auch bei den Medien