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Tatort-Stadion 2 ab 15. März in Kaiserslautern

Das Fanprojekt Kaiserslautern und der 1. FC Kaiserslautern präsentieren vom 15. - 29. März 2012 im Fritz-Walter-Stadion, Fanhalle Nord die Ausstellung Tatort-Stadion 2 vom B.A.F.F.. Diese ist täglich von 15.00 bis 20.00 Uhr (ausser 16. und 19. März) geöffnet. Schulklassen können sich auch für den Vormittag anmelden.

Neben der Ausstellung finden auch drei Abendveranstaltungen statt, am 15, 20 und 28. März:

 

Donnerstag, 15. März 2012

18 Uhr: Eröffnung der Ausstellung
19.30 Uhr: Fußballkultur und Rechtsextremismus/Rassismus
Vortrag mit anschließender Diskussion; Referent: Jonas Gabler


Der Politologe und Buchautor Jonas Gabler berichtet darüber, wie Rechtsradikalismus, Rassismus und andere Formen der Diskriminierung Eingang in die Fußballfankultur finden können. Dabei werden Beispiele aus dem In- und Ausland, aus der Vergangenheit und aus der Gegenwart zur Sprache kommen. Im Anschluss an den Vortrag soll in großer Runde diskutiert werden, wie Fans, Vereine und die Zivilgesellschaft gegen solche Phänomene vorgehen können.

Dienstag, 20. März 2012, 19:30 Uhr

19.30 Uhr: Angriff von Rechtsaußen – wie Neonazis den Fußball missbrauchenVortrag mit anschließender Diskussion; Referent: Ronny Blaschke

Rechtsextreme hängen sich an die Volksbewegung Fußball, um ihre menschenverachtenden Ansichten zu verbreiten. Die NPD wirbt in Fanszenen Mitglieder, auf Amateurebene gewinnen ihre Parteifunktionäre als Vereinsvertreter oder Schiedsrichter Akzeptanz in der Gesellschaft. Neonazis gründen Vereine, um Jugendliche an ihre Kameradschaften heranzuführen. Der Berliner Journalist Ronny Blaschke beschreibt, wie Rechtsextreme das Verständnis von Demokratie und Toleranz im Fußball schädigen.

Mittwoch, 28. März 2012, 19:30 Uhr

Wie bunt ist der Ball? Fußball zwischen Diskriminierung und Integration
Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion; Referent: Gerd Dembowski;


Ob Özil oder Khedira: Das Gesicht der deutschen Nationalmannschaft hat sich in den letzten Jahren erheblich verändert. Ist Fußball ein Vorbild für gelebte Integration oder funktioniert das nur, solange die deutschen Stars mit Migrationshintergrund gut spielen? Wie sieht das im Amateurfußball aus? Wie gehen Fußballfans, Vereine und Verbände mit Rassismus und anderen Formen von Diskriminierung um? Gerd Dembowski lebt als Soziologe in Berlin und
arbeitet seit 17 Jahren in zahlreichen Bildungsprojekten mit und für Fans. Im Anschluss wird mit einem Podium aus Vertretern von Sport und Politik das Thema diskutiert.

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